MEIN AUFENTHALT IN
ANKARA UND ISTANBUL IM RAHMEN VON CIF (COUNCIL OF INTERNATIONAL FELLOWSHIP)
Helga Margotti
Gleich nachdem ich in der SIÖ Ausgabe 3/04 den Artikel
über CIF und deren internationale Austauschprogramme für
SozialarbeiterInnen gelesen hatte und dabei entdeckte, dass es auch die
Möglichkeit gibt, sich für einen Aufenthalt in der Türkei zu bewerben,
habe ich Kontakt mit der Präsidentin von CIF Austria, Frau Judith Lamatsch,
aufgenommen und mich beworben.
Da ich schon seit einigen Jahren türkisch lerne und mich darüber hinaus
auch sehr für die Türkei interessiere, schien mir dies eine einzigartige
Gelegenheit, um ein weiteres Stück (im besonderen das Sozialsystem) dieses
spannenden Landes kennen zu lernen.
Anfang Februar 05 wurde mir mitgeteilt, dass ich am Austauschprogramm 2005
in der Türkei teilnehmen kann. Ich freute mich riesig!
Am 28. April 05 war es dann endlich so weit. Nach dem Umsteigen in
Istanbul landete ich fast pünktlich in Ankara. Mustafa Dernek (DSA in
einer Beratungseinrichtung für obdachlose Männer und Vizepräsident von CIF-Türkei)
holte mich vom Flughafen ab. Mary, eine Programmteilnehmerin aus
Neuseeland, war ebenfalls kurz vor mir angekommen. Gemeinsam fuhren wir
zum Haus einer anderen türkischen Sozialarbeiterin (Hatýçe) und trafen Ann-Christin
aus Schweden, welche dort bereits die ersten Stunden ihres
Türkeiaufenthaltes verbracht hatte.
Ich war sehr aufgeregt und freute mich, dass mein doch schon lange nicht
mehr gebrauchtes Englisch von den anderen verstanden wurde und auch ich
sie verstand.
Auch einige türkische Höflichkeitsfloskeln und Redewendungen gelangen mir,
sehr zur Freude meiner türkischen BerufskollegInnen.
Nachdem wir mehrere Gläser köstlichen, türkischen Tee getrunken hatten,
fuhr uns Mustafa zu unseren jeweiligen Gastfamilien.
Es war bereits dunkel und es regnete heftig.
Meine erste Gastfamilie wohnte in einem kleinen Reihenhaus ziemlich weit
außerhalb des Zentrums von Ankara. Ein großer, weißer Hund lag quer vor
der Eingangstüre und machte uns nur ungern Platz. Çoþkun, mein Gastvater,
begrüßte mich herzlich, ebenso Satý, meine Gastmutter, sowie deren 9-jährige
Tochter, Yaðmur.
Satý hatte ein köstliches Abendessen vorbereitet und zeigte sich sehr
erleichtert, als ich ihr erzählte, dass ich die türkische Küche bereits
kenne und sehr schätze.
Mit dieser Gastfamilie hatte ich viele interessante Gespräche über alle
möglichen Themen. Sie haben mich ihren Nachbarn und Freunden vorgestellt.
Ich habe mich bei ihnen überaus wohl gefühlt.
Obwohl mein türkischer Wortschatz begrenzt ist, haben wir uns
ausgezeichnet unterhalten, da sie ständig bemüht waren, mir zu helfen, und
mir alles so lange und geduldig erklärten, bis ich sie verstand.
Mit dieser Gastfamilie, aber auch mit einigen anderen netten Menschen, die
ich während meines Aufenthaltes kennen lernte, bin ich nach wie vor im
regen Kontakt.
Am nächsten Tag traf ich die restlichen Programmteilnehmerinnen, Tracy aus
Schottland und Tomasa aus Spanien.
Zusammen mit ca. 20 Leuten, die alle Mitglieder der CIF-Gruppe in Ankara
sind, fuhren wir nach Kýzýlcahamam (das ist ein Kurort, bekannt für sein
Thermalwasser, ca. 80 km von Ankara entfernt). Wir verbrachten das
Wochenende dort. Das Wochenende war dem Kennenlernen und der Orientierung
gewidmet. Das Kennen- lernen (vor allem unter den Programmteilnehmerinnen)
funktionierte auf Anhieb sehr gut, die Orientierung ließ noch ein wenig zu
wünschen übrig.
D.h. wir bekamen zwar einen groben Überblick über das uns zu erwartende
Programm der nächsten 4 Wochen, leider aber keine Einführung was das Land
oder das Sozialsystem betraf.
Schade war auch, dass einige türkische CIF-Leute nur sehr wenig English
sprachen und sich daher nur begrenzt an der Unterhaltung beteiligen
konnten.
Das Programm, welches die Ankara Gruppe von CIF für uns zusammengestellt
hatte, war sehr vielseitig, aber auch sehr anstrengend, da wir täglich
mindestens 2 und an manchen Tagen sogar 3-4 Einrichtungen besuchten.
Als erstes besuchten wir das „General Directorate of Social Services and
Child Protection Agency (SSCPA)”. Diese Einrichtung ist zuständig für alle
staatlichen Sozialeinrichtungen im Land. Neben einer Reihe von
Kinderschutzeinrichtungen sind die MitarbeiterInnen von SSCPA auch
verantwortlich für alle öffentlichen Einrichtungen für Menschen mit
Behinderung, ältere Menschen sowie bedürftige Familien und Frauen, die
Opfer von Gewalt sind.
Irem Coþansu Yalazan, welche als DSA bei SSCPA arbeitet, begleitete uns
während der meisten Besuche in den diversen Einrichtungen und übernahm den
Großteil aller Übersetzungen vom Türkischen ins Englische, da viele türk.
BerufskollegInnen in den Einrichtungen sich scheuten, ihre Einrichtung
selbst auf Englisch zu präsentieren.
Es würde nun den Rahmen sprengen, würde ich alle Institutionen aufzählen
und kommentieren, die wir während unseres 18-tägigen Aufenthalts in Ankara
und der 10 Tage in Istanbul besucht haben. Ich möchte jedoch kurz jene
Eindrücke und Erfahrungen wiedergeben, die für mich persönlich wichtig
waren:
Wir besuchten z.B. in Ankara das älteste Kinderheim der Türkei, welches
noch von Atatürk gegründet worden war. Dort leben ca. 400 Kinder aller
Altersstufen. Bedrückend war es zu erfahren, dass die Mehrheit dieser
Kinder von ihren Eltern in die staatliche Einrichtung gegeben wurden, weil
sie nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu ernähren und mit dem
Wichtigsten zu versorgen.
Ein bedrückendes Erlebnis war auch der Besuch einer sehr großen
Behinderteneinrichtung. Sie liegt etwas außerhalb Ankaras und bietet über
700 zum Teil schwerstbehinderten Jugendlichen und Kindern aller
Altersstufen Platz. Die MitarbeiterInnen sind bemüht, können aber ihre
Bewohner oft nur mit dem wirklich Notwendigsten versorgen. Der Anblick von
30 bis 40 Gitterbetten mit schwerstbehinderten Kleinkindern in einem Raum
und die offensichtlich viel zu geringe Anzahl von MitarbeiterInnen machte
uns alle sehr betroffen.
Die selbe Einrichtung betreibt im Zentrum von Ankara ein sehr gelungenes
Beschäftigungsprojekt. Es ist dies das Down Café. Hier arbeiten
Jugendliche mit Downsyndrom, die in der vorhin erwähnten Großeinrichtung
wohnen. Das Café liegt im Herzen der Stadt und wird täglich von vielen
Menschen frequentiert. Auch wir Programmteilnehmerinnen schätzten die
angenehme Atmosphäre dieses Cafés und trafen uns fast täglich dort, bevor
wir diverse andere Einrichtungen besuchten.
Sehr interessant waren die Besuche von Sozialdiensten in Krankenhäusern.
Es beeindruckte mich, wie wertschätzend die Ärztinnen von der
Zusammenarbeit mit den SozialarbeiterInnen berichteten.
Multiprofessionelle Zusammenarbeit wird dort ganz selbstverständlich
praktiziert.
Generell hatte ich den Eindruck, dass SozialarbeiterInnen als Berufsgruppe
in der Türkei sehr angesehen sind. Als wir beim Berufsverband eingeladen
waren, berichteten uns jedoch Mitglieder, dass bis zum großen Erdbeben
1999 Sozialarbeit als Profession einer breiten Bevölkerung wenig bekannt
war. Seit diesem Ereignis habe sich das aber sehr zum Positiven verändert.
Neben den großen Universitätskliniken gibt es in Ankara auch eine sehr
große Klinik, die vom Militär betrieben wird. Dort besuchten wir die
Psychiatrische Abteilung. Neben den Soldaten werden dort auch deren
Angehörige ärztlich versorgt. Diese Militärklinik schien, wie auch alle
anderen militärischen Einrichtungen, finanziell sehr gut ausgestattet zu
sein. Interessant war es auch zu hören, dass es „Militärsozialarbeit“ als
Unterrichtsfach in den Ausbildungseinrichtungen für SozialarbeiterInnen
gibt.
Beeindruckt haben mich auch die verschiedenen Gemeinwesenstellen, die wir
besucht haben. Sie sind meist in Stadtteilen angesiedelt, deren Bewohner
oft vielfältige, aber vor allem ökonomische Probleme haben. Die dort
tätigen SozialarbeiterInnen sind sehr engagiert und leiten und betreuen
meist eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen. So werden z.B.
Berufsorientierungskurse für Frauen, Elternschulen, Fortbildungen zu
Frauen- und Kinderrechten etc. angeboten.
Weiters gibt es Kurse, in denen die TeilnehmerInnen andere Stadtteile und
öffentliche Einrichtungen besuchen und kennen lernen. Manche dieser
Menschen haben noch nie ihren Stadtteil verlassen.
Jede dieser Einrichtungen verfügt über einen Kinderhort, damit auch Mütter
teilnehmen können.
Als besonders tolle Einrichtung ist mir das Frauenberatungs- und
Informationszentrum „fliegende Besen“ in Erinnerung geblieben. Die Frauen,
die dort arbeiten, versuchen mit verschiedenen Veranstaltungen (Filmen,
Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionsrunden etc.) möglichst viele Frauen
nicht nur in Ankara, sondern im ganzen Land zu erreichen.
Bei diesen Aktivitäten geht es immer darum, die spezielle Situation der
Frauen direkt vor Ort zu erheben und dann entsprechende
Unterstützungsangebote zu schaffen.
Diese Institution hat auch eine eigene Radiosendung zu div. Frauenthemen.
Jährlich wird ein großartiges Filmfestival in Ankara veranstaltet.
Zahlreiche Aktivitäten dieser Einrichtung sind zu finden unter www.ucansupurge.org.
Durch die Besuche in den Institutionen und den Gesprächen mit den
BerufskollegInnen konnte ich während meines Aufenthaltes folgendes für
mich lernen:
Das türkische Sozialsystem basiert auf der Annahme, dass die Familie bzw.
die erweitere Familie in der Regel im Stande ist, ihre Mitglieder in
schwierigen Situationen aufzufangen und ausreichend zu unterstützen.
Der Staat hat nur für wenige Ausnahmefälle Hilfsangebote zur Verfügung zu
stellen.
Dies erklärt meiner Meinung nach die geringe Zahl von SozialarbeiterInnen
und Ausbildungsstätten im Land.
Bisher gibt es nur zwei Ausbildungsstätten für SozialarbeiterInnen in der
Türkei. Beide befinden sich in Ankara. An der Hatçetepe Universität in
Ankara gibt es eine Ausbildung für SozialarbeiterInnen bereits seit 1982
auf Uniniveau. 5 Jahre dauert die Grundausbildung (bachelor), wobei ein
Jahr dem intensiven Studium der englischen Sprache gewidmet ist, danach
gibt es die Möglichkeit, 2-jährige Master- Lehrgänge zu belegen, und
nochmals danach könnte ein 2-jähriges PhD, also ein Doktorratsstudium,
angeschlossen werden.
Bevor diese Einrichtung in die Universität eingegliedert wurde, gab es
eine Sozialarbeiterausbildung im Rahmen einer Akademie, welche bereits
seit 1961 SozialarbeiterInnen ausbildete.
Die zweite Ausbildungsstätte, welche es erst seit 2002 gibt, befindet sich
an der Baþkent Universität. Dies ist eine Privatuni. Die Studierenden
zahlen pro Semester ca. 5000,-- Dollar Studiengebühren.
Trotzdem mangelt es auch dieser Uni nicht an Studenten.
Interessant war es für mich zu erfahren, wie das Aufnahmesystem an den
Ausbildungsstätten funktioniert. Es gibt keine Bewerbungsgespräche. Die
Noten der ÖSS-Prüfung (vergleichbar mit unserer Matura) entscheiden über
eine mögliche Aufnahme. Die Kandidaten haben zudem mehrere mögliche
Studienrichtungen anzugeben, d.h. es kann durchaus auch sein, dass Leute
zum Sozialarbeiterstudium zugelassen werden, die eigentlich primär etwas
anderes studieren wollten.
Da dies auch für andere Studienrichtungen so funktioniert, lastet auf
vielen SchülerInnen in der Türkei ein immenser Druck, möglichst gute Noten
zu erzielen. Dies ist auch am Stadtbild erkennbar, so sind z.B. unzählige
Häuserfassaden in Ankara mit Annoncen von (ders hane)
Nachhilfeeinrichtungen zugepflastert.
Anlässlich eines Gespräches mit Prof. Ayþe Buðra, Mitglied des
Sozialpolitik Forums (einem Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen div.
Disziplinen), an der Bosborus-Universität in Istanbul, konnte ich
Aufschlussreiches über die Lebensbedingungen vieler Menschen in der Türkei
erfahren.
Bis in die 80-er Jahre gab es die Möglichkeit für Menschen, die z.B. aus
dem Osten des Landes in eine Großstadt kamen, auf öffentlichem Grund ein „gececondu“
zu errichten. Nach türkischem Recht durfte dieses „über Nacht gebaute Haus“
nicht mehr abgerissen werden.
Die meisten Neuankömmlinge errichteten diese Häuser in der Nähe von Leuten,
die aus ihrem Dorf stammten. Durch diese Bekannten gelang es ihnen häufig,
auch Arbeit zu finden. Im Laufe der Jahre bauten sie ihre Häuser aus,
errichteten ein zweites Stockwerk und kamen so sogar manchmal zu
Mieteinnahmen.
Seit es kaum noch frei verfügbares Land gibt, sind die Lebensbedingungen
für viele Menschen insbesondere für Neuankömmling sehr viel schwieriger
geworden.
Viele Fabriken haben ihren Sitz in „Lohnniedrigere Länder“, wie z.B. nach
Indien, verlegt oder sind zumindest nicht mehr in der Innenstadt zu finden,
die man für den Tourismus „verschönern“ möchte.
D.h. viele Arbeitsplätze sind verloren gegangen. Dies hat wiederum zur
Folge, dass oft nicht nur ein Familienmitglied von Arbeitslosigkeit
betroffen ist, sondern oft ganze Clans.
Aber auch für jene, die eine Arbeit haben, ist die Situation oft äußerst
schwierig.
Nur wenig Anstellungsverhältnisse beinhalten eine Krankenversicherung.
Immer häufiger sind Beschäftigungsverhältnisse ohne irgendeine soziale
Absicherung bzw. Heimarbeit, welche vor allem von Frauen geleistet wird
und für die ein Lohn gezahlt wird, der kaum für das Notwendigste zum Leben
reicht.
Manchmal wird der zuerst versprochene Lohn auch gar nicht bzw. erst nach
langem Warten und Drängen bezahlt.
Durch diese Umstände, aber auch durch andere Umstände wie z.B. zunehmende
Scheidungsraten, vermehrte Berufstätigkeit von Frauen etc. stimmt die
Annahme, dass die Familie in der Lage ist, ihre Mitglieder aufzufangen,
schon lange nicht mehr.
Die Politik ist aufgerufen, eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen.
Das Sozialpolitik-Forum und viele SozialarbeiterInnen in der Türkei setzen
sich ein für:
- die Einführung einer Krankenversicherung für alle
- die Einführung eines Mindestlohns
- Sozialhilfe als Rechtsanspruch und nicht als Almosen
- eine laufende Sozialhilfeunterstützung für alte, kranke, behinderte und
bedürftige Menschen, die nicht mehr einer Erwerbsarbeit nachgehen können
(derzeit werden finanzielle Unterstützungen in der Regel nur befristet bzw.
als einmalige Überbrückungshilfe gewährt)
- kostenlose Mahlzeiten an Schulen, Schuluniformen und Arbeitsmaterial (diesbezüglich
gibt es bereits Projekte, die gezeigt haben, dass diese Maßnahme den
Schulbesuch bedürftiger Schüler sofort deutlich erhöht)
- mehr Ausbildungsstätten für SozialarbeiterInnen, um den wachsenden
Aufgaben begegnen zu können
Darüber hinaus habe ich in zahlreichen Gesprächen den Eindruck gewonnen,
dass viele türkische SozialarbeiterkollegInnen darauf hoffen, dass die
Türkei Mitglied in der Europäischen Union wird, damit die von ihnen
angestrebten Maßnahmen rascher umgesetzt werden können.
Die Aussicht auf eine mögliche EU-Mitgliedschaft hat in der Türkei bereits
viele Reformprozesse in Gang gesetzt, wie z.B. Abschaffung der Todesstrafe,
Verbesserung der Minderheitenrechte (insbesondere der Kurden), Schulungen
der Polizei und Justiz zum Thema Menschenrechte, die Regierung Recep
Tayyip Erdoðans hat eine Null-Tolerenzpolitik gegenüber Folter erklärt etc.
In den meisten dieser angeführten Bereiche ist noch viel zu tun. Die Zeit
der Beitrittsverhandlungen kann jedoch genützt werden, um hier weitere und
nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.
Obwohl ich leider zu meinem eigenen Arbeitsbereich der Sachwalterschaft
keine Vergleiche herstellen konnte, da es diese Einrichtung in der Form
dzt. (noch) nicht gibt, hoffe ich, dass ich zumindest einigen türkischen
BerufskollegInnen mit der Präsentation meiner Arbeit in Österreich einige
Denkanstöße für eine mögliche Professionalisierung dieses Bereiches (in
der Türkei gilt eine Praxis wie wir sie aus der alten Entmündigungsordnung
vor Einführung des Sachwalterrechts kennen) geben konnte.
Die Teilnahme an diesem Austauschprogramm hat mir persönlich sehr viel
gebracht.
In der kurzen Zeit habe ich einiges über das Sozialsystem der Türkei
erfahren.
Es gibt eine Vielzahl von guten und interessanten Einrichtungen. Gemessen
an der hohen Bevölkerungszahl und der sich ändernden Lebensumstände in der
Türkei scheint es mir aber so, dass es von allem zu wenig gibt.
Da wir in den Einrichtungen meist nur wenige Stunden verbrachten, ist mein
Eindruck ein oberflächlicher. Bei einem nächsten Besuch würde ich mir
wünschen, einige Berufskolleginnen über mehrere Tage hinweg begleiten zu
können. Ich hoffe, das sich das irgendwann in nächster Zeit realisieren
lässt!
Allen BerufskollegInnen kann ich die Teilnahme an einem solchen Programm
sehr empfehlen. Ich hoffe, dass dieser Erfahrungsbericht vielen Lust macht
sich zu bewerben!
Weitere Infos zu CIF-Austauschprogrammen sind zu finden unter: www.cifinternational.com
und www.cifaustria.at